Definition:

"Globalisierung" Dieser Terminus tauchte 1961 erstmals in einem englischsprachigen Lexikon auf.
Publik wurde er allerdings erst ca. 1983.
In diesem Jahr schrieb Theodore Levitt (1925-2006), Professor in Harvard einen Artikel "The Globalization of Markets".
Seit Anfang der 80er Jahren wurde "Globalisierung" zu einemder Kernbegriffe der wissenschaftlichen und politischen Diskussion, der einschneidende weltweite Veränderungen reflektiert.
Globalisierung beschreibt keinen Endzustand, sondern einen andauerneden Prozess, in dessen Verlauf der Umfang und die Intensität nationale Grenzen überschreitender Verkehrs-, kommunikations- und Austauschbeziehungen rasch zunimmt.
Einen wesentlichen Anteil hat daran auch das internet, das weltweite Zugriffe innerhalb sehr kurzer Zeit auf Informationen aus aller Welt ermöglicht.


Klaus M. Leisinger:

"Ich möchte der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Definitionen nicht noch eine andere hinzufügen, aber darauf hinweisen, dass sich »Globalisierung« strukturell von der bisherigen, durch Freihandelsabkommen beflügelten weltwirtschaftlichen Entwicklung der Vergangenheit unterscheidet. Durch eine immens beschleunigte Ausbreitung des technischen Fortschritts, besonders in den Bereichen Verkehr und Datenübertragung sowie bei Finanzierungsinstrumenten, ist eine historisch neue Dimension der Dynamik und - durch die Übertragung des Marktprinzips auf die globale Ebene - eine völlig neue Situation entstanden:
Einem Automobilhersteller, der die Achsen seiner Autos aus Südafrika, die Motoren aus den USA, die Elektronik aus Japan und die Reifen aus Italien bezieht, ist es letztlich gleichgültig, wo eine neue Fabrik für den europäischen Markt entsteht. Er wird mit angewandter ökonomischer Rationalität denjenigen Standort suchen, der für ihn am profitabelsten ist. Zu diesem Zweck wird er einen Vergleich der Standortbedingungen vornehmen, einschließlich eines Produktivitäts- und Qualitätsvergleiches der potentiellen Arbeitskräfte. Die Standortbedingungen werden nicht nur durch die Lohn- und Lohnnebenkosten, die Kosten für das übrige Sozialpaket, die Wochenstundenzahl, die Urlaubstage und den durchschnittlichen Krankenstand seiner zukünftigen Arbeiter und Angestellten bestimmt, sondern auch durch die Anzahl und Höhe der verschiedenen Steuern, die Qualität der bestehenden Infrastruktur, die Vorgaben für die Raumplanung, die Effizienz der Verwaltung, die Länge der Genehmigungsverfahren und alles andere, was die Produktivität einer Investition beeinflusst".

(Klaus M. Leisinger, Vortrag »Regionalisierung - Ausweg aus der Globalisierungsfalle?«)

Globalisierung ist:

Globalisierung bezeichnet den Prozess der zunehmenden internationalen Verflechtung in allen Bereichen:
Wirtschaft
Politik
Kultur
Umwelt
Kommunikation, u.a.


Durch diesen Prozess ändern sich Beziehungen Einzelner, von Gesellschaften, Institutionen und Staaten.
Als Haupt-Ursachen der Globalisierung gelten
der technische Fortschritt im Internet (Kommunikations-Technik) und
Fortschritte im Transport von Waren und Menschen.

Das heißt:
Die neue Pipeline, der Billigflieger an die Riviera und auch der Pendlerbus nach Frankreich sind Motoren der Globalisierung. Außerdem haben Gesetzgeber einen freie(re)n Welthandel ermöglicht. Einige sagen auch, die Politik konnte sich dem Druck der Wirtschaft nicht mehr verschließen.

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