Gold (Au) – Aurum,

Weiches, formbares gelbfarbenes Metall. Es wird allgemein für ein ideales Füllungsmaterial gehalten, ist jedoch in seiner reinen Form für Dentalrestaurationen, abgesehen von kleinen Goldhämmerfüllungen, nicht hart und biegefest genug.

Hochgoldhaltige Legierungen werden seit Beginn der Zahnheilkunde eingesetzt. Gold verhält sich im Mund extrem korrosionsbeständig, ist dabei sehr gut formbar und damit für einen kompromisslosen Randschluss geeignet. Gold ist in Bezug auf die Wärmeausdehnung der natürlichen Zahnsubstanz vergleichbar.

Gold ist dabei sehr antagonistenschonend und keine andere Zahnrestauration erreicht die Lebensdauer von sorgfältig gefertigten Goldgüssen und Goldhämmerfüllungen.

Gold verbessert die Farbe, die Verfärbungs- und Korrosionsbeständigkeit und die Formbarkeit einer Legierung. Die Wärmeausdehnung( WAK-Wert) von reinem Gold ist für die meisten Keramiken zu hoch, und damit ungeeignet. Es ist daher empfehlenswert, die Wärmeausdehnung durch Beimischung anderer Elemente (beispielsweise Palladium) zu senken. Gold erhöht die Dichte einer Legierung.